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TGM/TGW Lehrgang 2010

Geschrieben von Marion Schmidt, veröffentlicht von Moritz Schmidt am 14.02.2010
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Der diesjährigen TGM/TGW-Lehrgang der oberfränkischen Turnerjugend fand diesmal beim TV Hallstadt in der Bettelseehalle statt. Am 23.01.2010 trafen sich fast 30 Übungsleiter und Jugendliche um sich für die nächste Saison fortzubilden. Die stellvert. Vorsitzende der oberfränkischen Turnerjugend Marion Schmidt begrüßte die Teilnehmer, Holger Leverenz (Vorsitzender der Oberfränkischen Turnerjugend),Moritz Schmidt (stellv. Bezirksfachwart für Jugendturnen), Rike Straub als Vertreterin des TV Hallstadt und die Reverenten. Besonders freute sich Schmidt über das bayernweite Interresse. Danach konnten die Teilnehmer aus Coburg, Hallstadt, Wiesenfeld, Ahorn, Bayreuth, Pförring (bei Ingolstadt) und Übersee am Chiemsee gleich loslegen. Das erste Mal war dieser Lehrgang in zwei parallele Arbeitskreisschienen eingeteilt.

Annett Günschel brachte den aufmerksamen Übungsleitern im Bereich Turnen/Einzelteile den Rondat mit Flick-Flack näher. Die verschiedenen Möglichkeiten der Hinführung an das Akroteil fand reges Interesse. Gleichzeitig zeigte Rike Straub im Gymnastikraum den anderen Teil der Gruppe die verschiedendsten Vorübungen und Ausführungen gymnastischer Sprünge und Drehungen, die ja im Gruppenwettstreit für Turnen und Tanzen relevant sind.

Vor der Mittagspause zeigte Moritz Schmidt den Teilnehmern die verschiedensten Möglichkeiten des Wechseltrainings beim Staffellauf. Hier wurde nicht nur die Pendelstaffel angesprochen, sondern auch die für den TGM Wettkampf nötige Rundenstaffel. Eine kleine Einführung in die Wertungskriterien Tanzen führte Marion Schmidt durch. Hier wurde aufgezeigt, was sich hinter den verschiedenen Ausdrücken versteckt. Den Übungsleitern wurde praktische Tipps zur Gestaltung eines Gruppentanzes gegeben, und Möglichkeiten eröffnet, wo man sich noch mehr Anregungen holen kann. Eine kleine Demonstration zeigte den Übungsleitern, dass es für Kampfrichter auch nicht immer einfach die vielen gleichzeitigen Eindrücke beim Tanzen zu bewerten.

Nach der Mittagspause ging es nochmal richtig zur Sache. Irina Wambach traf mit ihrer Hip Hop Choreographie mitten ins Schwarze. Die vielen Isolationsbewegungen, Wellen und Offbeats waren eine Herausforderung für die engagierten Übungsleiter. Gleichzeitig gab Moritz Schmidt einige Tipps zu den Wurfdisziplinen weiter. Das eine einfache Tabelle und regelmäßige Würfe den Medizinball um einige Meter weiter bringen kann verblüffte so manchen Übungsleiter. Ganz neue Möglichkeiten für das Erlernen des Schlagballweitwurfes eröffnete Moritz im praktischen Teil. Bei Schlagwurf, Schlagball gegen die Wand -Spiel und Bälle abschießen hatten die Teilnehmer viel Spaß, den sie jetzt mit in ihre heimischen Turnhallen nehmen um den Kindern den Ballweitwurf näherzubringen.

Nach einem anstrengenden aber auch sehr anregenden Tag bedankte sich Marion Schmidt beim TV Hallstadt für die Bereitstellung der Hallen, den Referenten für die hervorragenden Arbeitskreise und Rike Straub für die örtliche Organisation.

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